Die Logik der Schmerzen Institut für BioKinematik

Bio-Kinematik-Institut

Walter Packi

Arzt für Allgemeinmedizin

Begründer der Medizin nach der Biokinematik

 

 

 

 

herkömmliche Therapieverfahren

 

Konsequenzen für herkömmliche Therapieverfahren

 

• Chirurgische Orthopädie

• Bandscheibenoperationen

• Verschleißkrankheiten

• Sportmedizin

 

Neue Therapiemöglichkeiten beinhalten automatisch, daß möglicherweise bestehende Behandlungsweisen aufgegeben oder geändert werden müssen. Auch wenn dies für betroffene Ärzte hart zu akzeptieren ist, ändert es nichts an der Tatsache, daß das Wohl der Patienten Maßstab für das ärztliche Tun ist. So wie man heute kaum noch Lungensanatorien mit speziell ausgebildeten Lungenfachärzten benötigt, da die Tuberkulose weitgehend zurückgedrängt ist, so werden in Zukunft orthopädische Kliniken entsprechend überflüssig sein. Hier stehen speziell diejenigen orthopädisch-chirurgischen Operationen im Vordergrund, welche gezielt die geometrischen Eigenschaften des Körpers verändern.

 

  Chirurgische Orthopädie

Der Körper ist ein System, in welchem alle Teile zueinander schlüssig passen. Sie sind gemeinsam gewachsen und haben sich im Wachsen einander angepaßt. Auch wenn ein Körper von außen her verändert oder verkrümmt erscheint, die inneren Formen und Funktionen haben sich im Wachsen einander angepaßt. Wenn in solch einem Körper ein Teil herausgenommen wird, in seiner Form verändert wird und in solch veränderter Form wieder eingebaut wird, dann wird der gesamte Organismus in seiner Funktion beeinträchtigt. Dies ist keine Therapie sondern eine schwere Schädigung des Körpers, welche noch dazu sündhaft teuer ist.

 

Besonders tragisch - und hier hört der Spaß auf, - ist dies bei Kindern, die sich nicht wehren können und die auch nicht gefragt werden. Kinder werden heute, wenn sie eine sog. steile Hüfte haben, vorsorglich(!) im Alter von ca. 8 Jahren orthopädich-chirurgisch so umgebaut, daß der Schenkelhalswinkel abgeflacht wird. Aus gesunden Kindern werden damit lebenslange Krüppel gemacht. Wenn diese Kinder dann 40 Jahre alt geworden sind, haben sie eine Vielzahl von Operationen hinter sich gebracht und werden letztlich mit der künstlichen Hüfte versorgt. Wohl dem Kind, welchem der Kontakt mit solchen Orthopäden erspart worden ist.

 

Es gibt eine Vielzahl weiterer Eingriffe ähnlicher Art, beim Erwachsenen wie beim Kind, die nichts anderes bezwecken, als den Körper zu verfalschbessern.

 

  Bandscheibenoperationen

Bandscheiben sind weder Ursache für Schmerzen noch Ursache für Lähmungen. Die Therapie von sog. Bandscheibenschäden dauert bei uns ca. eine Woche mit lebenslanger Beschwerdefreiheit (s. Therapiebeispiel). Dem stehen jedes Jahr hunderttausende von Bandscheibenoperationen gegenüber mit zugehörigen Rehabilitationsmaßnahmen, Arbeitsausfällen und Rückfalloperationen.

 

Die bestehende Theorie über das Bandscheibengeschehen ist einfach falsch und muß gründlich revidiert werden. Hierauf wurde jedoch bereits 1959 hingewiesen (Brügger 1959).

 

Wenn eine Bandscheibe verlagert ist, dann muß man sich doch fragen, wodurch sie verlagert wurde. Von alleine bewegt sie sich schließlich nicht. Durch das Entfernen der Bandscheibe wird diese Ursache jedenfalls nicht beseitigt. Das Wiederauftreten von Beschwerden, sofern diese durch die Operation überhaupt verschwunden sind, ist somit jedenfalls gesichert.

 

  Verschleißkrankheiten

Ein Unsinn, welcher den Patienten eingeredet wird, sind die sog. Verschleißkrankheiten. Verschleiß ist ein technischer Begriff und bedeutet Materialverlust durch Abrieb. Der lebendige Körper befindet sich in ständiger Erneuerung. Abrieb gibt es innerhalb des Körpers nicht. Dagegen gibt es isolierte einseitige Belastungen. Hier installiert der Körper sinnvolle Verstärkungen. Diese Verstärkungen werden fälschlicherweise als Verschleiß interpretiert.

 

Wenn durch Handarbeit Hornhaut auf den Fingern entsteht, dann kommt auch keiner auf die Idee, die Hornhaut als Verschleiß zu bezeichnen. Wenn so etwas wie Hornhaut innerhalb des Körpers entsteht, dann wird ärztlicherseits der Denkkurzschluß begangen, daß hier Verschleiß stattfindet. Die Folge ist, daß ärztliche Maßnahmen (Operationen) getroffen werden, um diese Verstärkungen wieder abzubauen. Was also ein Körper sich mühsam antrainiert hat, wird von der Chirurgie umgehend wieder entfernt. So etwas findet sich mit zunehmender Beliebtheit im Bereich der Sportmedizin.

 

  Sportmedizin

Obwohl es hinreichend viele Beispiele von Sportlerkarrieren gibt, welche durch ärztliche Eingriffe beendet wurden, wird eher mehr statt weniger operiert. Dies rührt wohl daher, daß Schmerz und Schädigung gleichgesetzt wird. Da, wo der Schmerz ist, da wird massiert, gespritzt und operiert.

 

Der Schmerz zeigt jedoch an, was gesund ist und nicht was krank ist. Der Sinn des Schmerzes liegt darin, den Körper vor weiterer Schädigung zu schützen. Ein bereits geschädigter, kranker Körperteil kann sich schlecht selbst schützen, da er selbst nicht mehr richtig funktioniert. Es muß somit logischerweise regulatorisch (biokybernetisch) dafür gesorgt sein, daß der Schmerz dort wahrgenommen wird, wo der Beginn einer Handlung ist, welche den erkrankten Körperteil belasten würde und nicht im kranken Areal selbst.

 

Der Schmerz hat also nur dann einen Sinn, wenn er im noch gesunden Areal des Körpers auftritt, um den kranken Teil wirksam vor Eigenaktivitäten zu schützen. Der Schmerz findet sich dort, wo der Körper gesund ist. Da wo der Körper krank ist, da gibt es keinen Schmerz, da spürt man gar nichts.

 

Diesen an sich logischen Zusammenhang kann man deutlich eben bei Sportlern sehen, die mit ihren Spitzenbelastungen den Körper ganz betont fordern und damit diese Reaktionen exemplarisch herausarbeiten. Praktisch heißt dies: Wenn ein Kniegelenk weh tut, dann ist es nicht krank. Wenn es krank wäre, würde es nicht weh tun. Ein Meniscus, der krank ist, den spürt man nicht. Schmerzen im Innenbereich des Kniegelenkes dem Innenmeniscus zuzuordnen und deswegen zu operieren, ist falsch. Damit wird ein gesundes Knie krank operiert.

 

In der Konsequenz sind chirurgische Eingriffe im Sinne der Schmerztherapie sinnlos und meist zusätzlich schadenbringend. (Bandscheibenoperationen, Arthroseoperationen, Trigeminuseingriffe, Knieeingriffe wegen Schmerzen u.v.m.)

 

 

 

Walter Packi

Facharzt für Allgemeinmedizin

 

 

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